Cleveland Cavaliers:

Zugänge:

  • Jordan Clarkson, PG, 25 Jahre (Los Angeles Lakers)
  • Larry Nance Jr., PF, 25 Jahre (Los Angeles Lakers)
  • Rodney Hood, SG, 25 Jahre (Utah Jazz)
  • George Hill, PG, 31 Jahre (Sacramento Kings)
  • 2024 Second Round Pick

Abgänge:

  • Jae Crowder, SF, 27 Jahre(Utah Jazz)
  • Derrick Rose, PG, 29 Jahre (Utah Jazz)
  • Isaiah Thomas, PG, 29 Jahre (Los Angeles Lakers)
  • Channing Frye, PF, 34 Jahre (Los Angeles Lakers)
  • Dwyane Wade, SG, 36 Jahre (Miami Heat)
  • Iman Shumpert, SG, 27 Jahre (Sacramento Kings)
  • 2024 Secound Round Pick

Fazit: Die Cavs haben die Reißleine gezogen. Nachdem etliche Spiele deutlich verloren gingen – vor allem gegen direkte Playoffkonkurrenten (88:120 vs. Houston, 124:148 vs. OKC, 99:133 vs. Toronto), aber auch gegen schlechtere Teams wie Orlando (98:116), war für die Verantwortlichen klar, dass das Team so nicht funktioniert. Fast das halbe Team musste gehen, u.a. der erst im Sommer für Kyrie Irving getradete Isaiah Thomas.

Bekommen haben die Cavs junge Spieler mit Potential, die das Team um einiges athletischer und jünger machen (Hood 16.8 PPS). Doch reicht das aus, um daraus sofort einen Contender zu machen? Es wird sich zeigen, wie schnell die neue Mannschaft zusammen findet, aber mit einem eingespielten Boston wird dieses Team wahrscheinlich nicht mithalten können.

Somit ist weiterhin nicht sicher, ob LeBron über die Saison hinaus in seiner Heimat bleibt, denn bereits dieses Jahr ist es fraglich, ob man es überhaupt bis in die Finals schafft. Das Team hat nur noch einen echten Superstar (Kevin Love hat in den letztjährigen Finals nicht liefern können) und das wird, wie James aus früherer Zeit bekannt sein dürfte, nicht für einen Ring reichen (Quote auf NBA-Titel: 9.00) .

 

Boston Celtics:

Zugänge:

  • Greg Monroe, C, 27 Jahre (1 Jahr, 5 Millionen Dollar)

Abgänge: -

Fazit: Das ohnehin schon stark zusammengestellte Team bekommt mit Monroe einen Spieler, der zu seiner Zeit in Detroit absoluter Leistungsträger war. Die Celtics werden dadurch noch tiefer und ein Upgrade zu Aron Baynes stellt Monroe allemal dar (zumindest offensiv). Durch den günstigen Vertrag geht Boston kein Risiko ein und ist nach dem kompletten Umbruch der Cavaliers jetzt absoluter Favorit auf die Krone im Osten – vor allem wenn Gordon Hayward tatsächlich noch in dieser Saison zurückkehren sollte.

 

Weitere Trades mit Impact auf Playoff-Teams:

  • Devin Harris zu den Denver Nuggets + 2018 Second Round Pick (Emmanuel Mudiay + 2018 Second Round Pick nach New York):

Denver ist mit einer positiven Bilanz mitten im Rennen um die Playoffs und hat mit Harris einen PG-Veteran bekommen, der mit seiner Erfahrung dem aufstrebenden Murray sicherlich noch helfen kann. Dieser lief Mudiay ohnehin den Rang ab.

  • Dwyane Wade und Luke Babbit zu den Miami Heat:

Diese Moves sollten nicht unterschätzt werden. Die Heat haben alle Chancen auf die Playoffs, sind aber in den letzten Spielen etwas abgefallen. Mit Wade bekommen sie einen Veteranen, der in Miami ohnehin Legendenstatus hat und auch in dieser Saison, trotz seiner 36 Jahre, immer noch für 10+ Punkte pro Spiel gut ist - für den Lockerroom durch seine Erfahrung allemal ein Gewinn.

Durch den Secound Round Pick 2024 musste Miami ohnehin kaum etwas aufgeben. Mit Babitt bekommen die Heat einen 3er-Shooter – und das kann das Team wirklich gebrauchen!

 

  • James Ennis und Jameer Nelson zu den Detroit Pistons:

Diese Namen lösen nicht wirklich Euphorie bei den Fans aus, aber den Blockbustertrade gab es ja bereits eine Woche zuvor. Mit Ennis bekommen die Pistons einen "3 and D-Spieler", der dem aufstrebenden Roster noch mehr Tiefe verleiht. Nelson hingegen wird die Guard-Rotation bis zur Rückkehr von Reggie Jackson ergänzen und kann durch seine Erfahrung dem Team helfen. Zudem ist er wieder mit seinem Coach aus seiner Zeit bei den Orlando Magic vereint.

Spezialfall: Utah Jazz

Nach einer bisher schwachen Saison kamen die Jazz in den letzten Spielen ins Rollen – doch jetzt gab man mit Rodney Hood den zweitbesten Scorer ab. Was hat das zu bedeuten? An sich macht der Trade Sinn, denn mit Jae Crowder bekommt man einen Spieler, der genau ins System passt – Stichwort: Small Ball. Er mag zwar nicht der Scorer wie Hood sein, aber den hat Utah mit Rookie-Sensation Donovan Mitchell (Quote auf ROTY: 3.75) ohnehin, doch defensiv ist er ein klares Upgrade zu seinem Vorgänger.

Er kann von der zwei bis zur vier alles verteidigen. Trotzdem hatte Crowder bisher eine eher schlechte Saison – die Jazz hoffen, dass das am System bei den Cavs lag; in Boston, wo mehr Ballmovement gefragt war, funktionierte er gut. Denn mit Joe Johnson gab man einen weiteren SG ab, d. h. Crowder muss in der Offense klicken, sonst entsteht ein Scoring-Vakuum.

Der Move hat seine Vor- und Nachteile, ein gewisses Restrisiko bleibt. Denn um doch noch in die Playoffs zu kommen, müssen sich die Jazz in allen Bereichen steigern.

 

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