Es ist wieder so weit! Am kommenden Sonntag steht ein Mal mehr das größte Duell des Weltfußballs auf dem Programm. Aufgrund der Ausgangssituation ist auch in diesem Jahr wieder eine besondere Spannung zu erwarten.

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Denn die Katalanen aus Barcelona sind aktueller Tabellenführer und die Madrilenen kauern mit nur zwei Punkten Abstand direkt dahinter auf dem zweiten Platz. Wir nehmen die Partie für euch etwas genauer unter die Lupe!

Die Krone der Königlichen wackelt

Dass die Königlichen schon längst nicht mehr unverwundbar sind, dürfte mittlerweile klar sein. Seit dem Ronaldo-Abgang im Sommer 2018 haben die spanischen Hauptstädter ihre Dominanz sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene verloren. Dazu befinden sich die Madrilenen auch aktuell in einer Formkrise.

Nach einem fulminanten Januar folgte ein mehr als trister Februar. Denn noch im Januar gewannen die Madrilenen all ihre Pflichtspiele, doch nun im Februar hapert es ordentlich. Real gewann nur zwei seiner fünf Februar-Partien und verlor ebenfalls zwei. Zuletzt setzte es sogar eine blamable 1:0- Niederlage in Levante.

Dezimierte Madrilenen

Man könnte meinen, dass Real oben drauf noch mit einem kleinen Handicap ins Clásico gehen wird. Denn mit Eden Hazard und Rodrygo fehlen den Madrilenen zwei absolute Unterschiedsspieler in der Offensivreihe. Teils aufgrund von Verletzungspech und teils aufgrund von Dummheit.

 

Toni Kroos ist der erfolgreichste, deutsche Fußballspieler aller Zeiten.

Eden Hazard hat sich gegen Levante am Knöchel verletzt und wird Real mehrere Wochen fehlen. Rodrygo hingegen bekam bei einem Spiel für die zweite Mannschaft von Real Madrid eine gelb-rote Karte, weil er sich mit dem Gästekeeper Xabi Irureta anlegte.

Für Madrid findet die Woche der Wahrheit mit dem Hinspiel des Champions League-Achtelfinals gegen Manchester City und dem Clásico als Richtungsweiser für die Meisterschaft also ohne die beiden Flügelspieler statt.    

Selbstbewusste Katalanen

Die Katalanen hingegen erleben nach einem eher durchwachsenen Januar eine sehr starke Phase in den letzten Wochen. Die Blaugrana gewann ihre letzten drei Pflichtspiele. Unter anderem dominierten sie am vergangenen Wochenende den SD Eibar mit 5:0 und schossen sich für die vollgepackte Fußballwoche in Form. Megastar Messi traf dabei vierfach und unterstrich seine Extraklasse ein Mal mehr.

Doch auch der FC Barcelona lässt es in dieser Saison regelmäßig nicht aus in Fettnäpfchen zu treten. So wirkt es allerdings als hätte Barca Probleme damit, gegen große Teams zu glänzen. Denn die Blaugrana verlor seit Neujahr nur Partien gegen Mannschaften aus der gehobenen Oberklasse der La Liga: Atlético, Valencia und Bilbao.

Das Hop oder Top- Team aus Barcelona

Dazu bekommen die Katalanen ihre Defensivschwäche nicht in den Griff. Kein Team in der Top-5 der höchsten spanischen Spielklasse kassierte mehr Gegentreffer (29). Dafür herrscht in der Offensive von Barca eine echte Urgewalt. 62 Treffer aus 25 Spielen sind nicht nur Ligaspitze, sondern überragend.

 

Marc-André ter Stegen gilt als einer der besten Torhüter des Weltfußballs.

Auch beim FC Barcelona könnte man von der Woche der Wahrheit sprechen, da auch die Katalanen vor dem Clásico ihr wichtiges Hinspiel im Champions League-Achtelfinale in Neapel vor der Brust haben. Die Woche der Wahrheit, die die spanische Meisterschaft vielleicht schon vorentscheiden kann.

Tipps für Sportwetten

Wie in jedem Clásico ist ein Ergebnis kaum vorhersehbar. Aufgrund der Umstände und der tabellarischen Situation erwarten wir ein absolut enges Spiel mit zwei Teams, die sich auf Augenhöhe begegnen.

Allerdings glauben wir, dass sich die Hausherren aus Madrid am Ende knapp durchsetzen werden und somit den Turnover schaffen, um die Meisterschaft noch spannender zu gestalten. Die Quote bei den La Liga Wetten für einen Sieg der Königlichen liegt bei 2.28.

*Die Rechte an dem Bild liegen bei Joan Monfort / AP Photo*

Über den Autor
Von
Luca Beckmann

Luca studiert aktuell Sportjournalismus & Sportmarketing in Hannover und absolviert seit Oktober sein praktisches Studiensemester bei der Firma mmc sport in München.

Neben seinem Spezialgebiet Fußball verfügt er außerdem über umfangreiches Wissen im Handball, der Formel 1 und der NFL.